Nicht nur Milben zählen

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Bei der Gemülldiagnose kann auch die Volksstärke beurteilt werden

Die Bildergalerie zeigt das Gemüll von unterschiedlich starken Bienenvölkern. Die Windeln waren 10 Tage lang Ende November/Anfang Dezember eingeschoben. Die Populationsschätzungen wurden 1-3 Wochen vorher durchgeführt. Auf jeder Windel steht die Bienenzahl in rot fluglochfern bzw. hinter dem Sitz der Bienentraube.

Die Stärke der Völker ist in der Regel mit der Anzahl und der Länge der Gemüllstreifen korreliert. Gemüll entsteht hauptsächlich dann, wenn Zelldeckel abgeschrotet werden, wie beim Schlupf von Brut oder Ausräumen von abgestorbener Brut und beim Entdeckeln von verschlossenen Futterzellen. Wenn sich ein Volk ausschließlich oder überwiegend aus offenen Futterzellen versorgt (was nach später Futtergabe häufig der Fall ist) entsteht sehr wenig Gemüll. Dann kann die Windel sogar nach 10 Tagen Einlagedauer  fast gemüllfrei sein. In dieser Bildergalerie gibt es ein paar Beispiele.  Bei einem Volk mit sehr sauberer Windel ist ein Bild des anschließend geöffneten Volkes eingefügt .

Bei einigen Völkern wurde vor dem Einschieben der Windel eine Varroabehandlung durchgeführt. Deshalb liegen sehr viele Milben im Gemüll. Auch ihre Verteilung gibt einen Anhalt für die Beurteilung von Sitz und Stärke des behandelten Volkes.

Auf etlichen Windeln sind noch die Folgen der Ziehung einer Futterkranzprobe zu sehen. Die damit verbundene Zerstörung des Wabenbaus hat tagelange Reparaturarbeiten zur Folge, bei denen grobe Wabenteile auf  und durch den Gitterboden auf die Windel fallen. Und manchmal auch etwas Winterfutter.

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