Mit Pia durchs Imkerjahr 2021

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Stichfrei und doch dabei – WeBIENare

  • „Was treibt die Frau eigentlich an den Völkern, wenn niemand zuguckt? Ich möchte echt mal sehen, wie die imkert. Ohne das endlose Gelaber, das sie in Kursen praktiziert.“
  • „Die hat bestimmt ein Beruhigungsmittel für die Bienen im Smoker.“
  • „3 Stunden pro Volk und Jahr, hach wer weiß welche Uhr die nutzt.“
  • „Eine Brutwabe wird ein Volk, ha, das glaub ich nicht. Die mauschelt doch.“
  • „Die Kippkontrolle geht nicht wirklich so schnell! Und Schwärme verliert sie bestimmt auch.“
  • „Bei der Honigernte hat sie doch Hilfe!“
  • „Die Rähmchenschmelzerei machen sicher die Studenten!“

Habt Ihr Lust, meine „ungelernte Hilfskraft“ Gerhard Liebig und mich durch das gesamte Imkerjahr zu begleiten? Uns bei wirklich jedem imkerlichen Eingriff über die Schulter zu schauen? In (fast) wöchentlichen Terminen? Kein Kurs, keine Theorie-Tiraden, keine nervtötenden Erklärungen von mir, sondern einfach per live-stream mitkommen, reingucken, sehen was klappt und schmunzeln wenn was schief geht? Vielleicht habt Ihr auch Verbesserungs-Tipps für mich?

Ja? Dann klickt zu den Terminen auf den Link zum Livestream (unten) oder abonniert meinen YouTube-Kanal. Martin Spickermann, Laura Welp und Malte Frerick werden uns „beeliebig“ oft mit der Kamera über die Schulter schauen.

Der Link zu Pias „Kanal“ auf YouTube: https://www.youtube.com/channel/UCFNwIbxfLRGtzHwk0GY05JA
Dort kann man Abonnieren und die Glocke drücken.

Und hier unsere ersten Sendetermine:

  • Neujahrsedition – 1. Januar ab 15 Uhr
  • Samstag, 16. Januar ab 15 Uhr
  • Samstag, 30. Januar ab 15 Uhr
  • Sonntag, 14. Februar ab 15 Uhr
  • Samstag, 27. Februar ab 15 Uhr
  • alle Termine werden im Veranstaltungskalender unter immelieb.de/events veröffentlicht und sind auch direkt auf der Seite einsehbar

Wir freuen uns auf Euch!  Bis bald, Eure

Dr. Pia Aumeier

info(at)piaaumeier.de

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16 Kommentare zu "Mit Pia durchs Imkerjahr 2021"

  1. R.E.
    SERVUS Bo.Bi 7
    Jetzt habt Ihr Euch super auf gestelgestellt
    Alles Gute & viel Erfolg
    Griss’s R.E.

  2. Hallo,
    ich finde die Idee super,nur das erste Video auf You Tube ist
    an Laienhaftigkeit nicht zu übertreffen.
    Der 1 Preis an Technik Stümperhaftigkeit ist Ihnen sicher.
    Trotzdem weiter, es kann nur besser werden!

    • Hallo Bernd,
      solche Kommentare wie Sie abgeben sind wirklich stümperhaft. Alle Kritik in Ehren, aber hier wird live gesendet und die Szene wird nicht fünfmal „probiert“, bis die beste raus kommt! Hier geht es nicht um Technik sondern um den Inhalt. Bitte selbst erst einmal besser machen!!! Selbst nichts auf die Beine stellen, aber meckern! Der fachlich Inhalt zählt für mich. Ihnen wünsche ich viel Erfolg beim Imkern.

      • Servus BW
        Richtig
        Dr.Pia Aumeier
        Dr.Gerhard Liebig
        Waren die Ersten
        die sofort erkannten, was zumachen. Die Imker* in Praxis & Theorie,zu unterrichten.Teils kostenlos, mit Unterstützung des Verbandes.Und zu so,daß alles mit Sehrgutem Unterlagen.Die von A-Z im Netz nachzusehen sind.
        Einfach Imkern. Einfach & mit Zahlen hinterlegt.
        Es gibt viele Leute die durch Zufall entstanden sind, obwohl es garnicht notwendig gewesen wäre!
        MFG R.E.

  3. Johann Schmidt | 6. Januar 2021 um 17:27 | Antworten

    Vielen, vielen Dank! Super informativ und praxisbezogen!!
    mlG! hans

  4. Manfred Schwalbe | 16. Januar 2021 um 11:41 | Antworten

    Hallo Pia,
    bitte nicht von einigen blöden Kommentaren beeinflussen lassen.
    Einfach weitermachen.
    Viel Erfolg dabei und danke von mir.
    Manne

  5. Kristina Schüttler | 24. Januar 2021 um 17:59 | Antworten

    Liebe Pia,
    als Neuimkerin waren für mich deine schriftlichen Tipps und die Videos von dir und auch von Gerhard Liebig im letzten Jahr (coronabedingt ohne Hilfe vor Ort…)die absolute Rettung ! Es gibt ja soviele furchtbare Imker-Selbstdarstellungsvideos im Netz….
    Daher bin ich nun total begeistert über die neue Serie. Du hast immer schon neben all den guten Infos einen erfrischenden Unterhaltungswert im Reich der ernsten alten Männer…bitte niemals verlieren. Im Duo mit ‚Gerhard‘ absolut klasse !!!
    Ich feiere euch beide, bitte weiter so 🙂

  6. Hallo ihr beiden
    In der Landwirtschaft ist man gewohnt auch die sog. Rüstzeiten zu berechnen, d.h. nicht nur die eigentliche Arbeitszeit, sondern auch die Vorbereitungszeiten. Beim Pflügen wäre dies: Göppel tanken, Servicearbeiten, Anhängen, Pflug Einstellen, Scharen ent“erden“, auch mal was aufschweissen, etc. Bienenhaltung wären dies Putzen, einkaufen, Planen, Tanken, Umziehen etc. In der Bienenhaltung sind die auch wichtig: Gwändli packen, Gwändli Waschen, Smoker mal auskratzen, Waben sortieren (nicht nur einschmelzen) und bestellen und abholen und aufstapeln und vor dem Aufstapeln besenrein, vieles Kleinzeugs. Schwierig zu erfassen und verführerisch zu übersehen. Da würde ich pauschal 25 % dazurechnen zur eigentlichen Arbeitszeit. Und die Fahrtzeit wäre dann noch explizit zu berechnen (Es braucht ja aber auch für das Auto Rüstzeiten: Putzen, Tanken, bla bla bla) Ich denke die 25 % sind hier schnell aufgebraucht, besonders wenn man nur 3 h /BV in der direkten Bearbeitung benötigt.
    Summsemann grüsst (Das war der aus Peterchens Mondfahrt, GL wird es noch kennen)
    Gerd

  7. Endlich einige gute und reale Videos in dieser eingeengten Zeit! Macht bloß so weiter. Freue mich schon auf die nächsten Folgen Mit freundlichen Grüßen Volker

  8. Vielen, vielen Dank für Euere informativen und praxisnahen Vorführungen. Mich verwundert
    es immer wieder welch friedliche und ruhige Beinen Ihr habt. Ich schaffte es bisher nicht, solche Bienen zu züchten, obwohl ich mir teuere Königinnen für die Zucht
    kaufte. Als älterer Imker bewundere und schätze ich Euer ehrliches Verhalten und Euere
    verständlichen Anregungen.

  9. Hans-Ulrich Müller | 19. März 2021 um 17:41 | Antworten

    Im letzten Film vom Bienenstand hatte Herr Liebig eine Tiradegegen Bruder Adam losgelassen. Wenn er schon ausdem Buch “ Meine Betriebsweise “ zitiert, sollte dies vollzählig geschehen. Im Jahr 1924 stellte Bruder Adam die Hälfte seiner Völker auf Dadant um, damit er vergleichen konnte, 1925 fand der Vergleich statt.
    Er schreibt:“ Die neue Beute übertraf alle produktionsmäßigen Erwartungem.“ Erst 1930 wurden alle Völker auf Dadant umgestellt, da die Erwartungen weiter bestätigt wurden. Wenn schon Zitat, dann bitte vollständig. Ohne entsprechende Erfolge währe die Umstellung also nicht erfolgt.

    • Hallo Herr Müller, im Film „Live von Pias Bienenstand am 14.3.21“ habe ich lediglich erzählt, was für Bruder Adam der Anlass war, von der britischen Einheitsbeute auf die Dadantbeute umzustellen. Er hatte beobachtet, dass ein Volk, das er als einziges in zwei Zargen überwinterte, sich im folgenden Jahr besser entwickelte und viel mehr Honig brachte als die anderen Völker, die nur eine Zarge als Brutraum hatten. Für Bruder Adam war das ausreichend Anlass, auf die Dadantbeute umzustellen.
      Er erwähnt in seinem Buch „Meine Betriebsweise“ auch das Langstroth-Maß und die Langstroth-Beute und schreibt darüber: „Der Langstroth-Brutraum ist jedoch zu klein für eine fruchtbare Königin. Ich wollte nicht wie in Amerika allgemein üblich, mit zwei Bruträumen pro Volk imkern. Ich sah in der Tat keinen wesentlichen Vorteil beim Vergleich zwischen dem Langstroth- und dem englischen Vereinsmaß – ich wollte unter allen Umständen einen Brutkasten von einer Größe, der den Bedürfnissen der fruchtbarsten Königin genügen würde. Folglich entschloß ich mich für einen Brutraum mit zwölf Dadant-Waben….“ Diesem Entschluss ging kein Vergleich voraus!
      Die gesamte Beschreibung seiner Betriebsweise hat keine wissenschaftlich begründete Grundlage. Ich habe das Buch (und andere) nicht nur von der ersten bis zur letzten Seite gelesen, sondern auch viele Behauptungen überprüft. So haben meine Vergleiche von Zander mit Dadant eindeutig gezeigt, dass es keine Unterschiede in der Volksentwicklung gibt, sich Völker im zweigeteilten Zander-Brutraum aber viel leichter führen lassen als im ungeteilten Dadant-Brutraum. Auch die Herkunft der Bienen, ob Buckfast,´ Carnica oder „Wald und Wiese“ spielt keine Rolle.

  10. Hans-Ulrich Müller | 21. März 2021 um 17:07 | Antworten

    Hallo Herr Liebig, auf Seite 17 beschreibt Bruder Adam einen Vergleich. Er schreibt: Eine Umstellung dieser Art wäre selbstverständlich ohne vorhergehende Versuche und Vergleiche nie gerechtfertigt gewesen. Dies geschah von 1924 bis 1930.
    Zu ihrem Vergleich Zander Dadant
    Die Wabenerneuerung findet jährlich mit einem Teil der Waben statt, so das nach spätestens 3 jahren alle Brutrauwaben ausgetauscht sind. Überzählige Waben werden im Frühjahr entnommen und neue, nach Bedarf zugesetzt. Dies geschieht nach Plan, nicht nach passender Gelegenheit.
    Die Ausdehnung des Brutnestes findet, nach dem Legegang derKönigin,kontinuierlich nach allen Seiten und allen Brutwaben, siehe Ferdinand Gerstung “ Der Bien und seine Zucht“.statt. Der Brutraum wird wegen der Brutfernen Honigstapelung eng gehalten, im Brutraum Brut und im Honigraum Honig. Erwiterung des Brutnestes ist nach dem Frühjahr, vor der Tracht, eher wenig von nöten. Es reichen 6-7 Brutwaben, auszurechnen nach Legeleistung(ca 2000 Eier) und größe der Wabe.
    Eine kippkontrole mit einem (noch leichten Honigraum) geht auch. Wenn alle Brutwaben gezogen werden müssen, nicht 12, wie sie schreiben, sondern etwa 6- 7, das geht in 5 Minuten. 12 Waben sind so gut wie nie im Brutraum, erst bei der Auffütterung wird der Brutraum auf 10 Waben aufgestockt. Ich imkere seit 15 Jahren mit Dadant und 1/3 schwarmtriebige Völker hatte ich so gut wie nie. in den 15 Jahren hatte ich etwa 8 Schwärme meiner Völker. Es macht schon einen unterschied ob man „Wald und Wiese“ Völker hat oder Belegstellen Königinnen. Jeder Dadantimker hat nach einiger Zeit immer ausgebaute Wabend zur Verfügung, ein Austausch von Waben mit Tannenhonig ist jederzeit möglich.
    Um Begattungsvölckchen zubekommen, werden bei der letzten Honigernte einige Honigräume über Bienenflucht, auf eine neue Beute mit Königinn, Futterwaben und Mittelwände gesetzt. Ein verbringen des neuen Volkes auf einen anderen Stand ist nicht erforderlich da die Bienen der Honigräume noch nicht draußen waren.
    Wenn man die Bienenwohnung in der Natur betrachtet sieht man immer nur einen Brutraum, den das Volk nach den Gegebenheiten im Laufe des Jahres anpasst. Kein Volk in der Natur käme auf die Idee den Brutraum von jetzt auf gleich um das doppelte zu erweitern. Das wäre Verschwendung von Ressourcen.

  11. Als Neuimker habe ich meine drei Völker über den Winter gebracht.
    Ohne die Dropbox und die Tipps von Pia und Gerhard hätte ich das nicht geschafft.
    Ich bin dankbar und voller Bewunderung für Euren Einsatz. (Habt Ihr schon das Bundesverdienstkreuz bekommen?)
    Ich stimme Euch auch zu, dass der Fehler meist hinter dem Kasten bei Völkerverlusten steht. Der gute Imker wird sich immer selbst hinterfragen, ob er einen Fehler gemacht hat und versuchen, diesen Fehler zukünftig zu vermeiden.

    Danke, dass es Euch gibt!

    • Danke. Mir geht es exakt genauso. Meine 3 Völkchen überleben weil ich mich an die Tipps und Hinweise von Pia und Gerhard halte und diese umsetze. Vorher hatte ich lediglich Glück dass Bienen seit 40 Mio Jahren wissen was tun, egal welcher Depp heutzutage hinter der Kiste steht. 100% Zustimmung. Frohe Ostern.

  12. Beate Sulzenbacher | 18. April 2021 um 22:29 | Antworten

    Hallo! Ich möchte mich für die erfrischenden und sehr aufschlussreichen Videos von euch bedanken. Ich habe erst vor ein paar Wochen angefangen mich für die Imkerei zu interessieren und mich mit dem Thema näher auseinanderzusetzen. Die Erklärungen von Fr. Aumeier und Hr. Liebig sind sehr klar verständlich und nachvollziehbar. Danke für die Arbeit und die tollen und auch netten Videos. Sehr sympathisch!

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