Von der Auswinterung bis zur Einwinterung

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Eine Filmreihe über die Völkerführung im Jahresablauf
von Dr. Gerhard Liebig, Bochum

Sie haben mit der Bienenhaltung angefangen, im Vorjahr ein paar Jungvölker erhalten und eingewintert?

An einem Bienenstand in Bochum -neben einer Kleingartenanlage gelegen- habe ich diese Ausgangslage nachgestellt und in 2014 in einer Serie von 17 Kurzfilmen festgehalten, was im ersten Jahr „von der Auswinterung bis zur Einwinterung“ an den 5 dort in 2013 aufgestellten Jungvölkern zu tun war. Dabei ist der Völkerbestand in 2014 von 5 auf 9 Völker angewachsen; denn im Spätherbst 2014 wurden 5 Altvölker und 4 Jungvölker eingewintert.

Diesem ersten Jahr 2014 am Bochumer Bienenstand wird ein zweites folgen. Auch in 2015 sollen die an den dort überwinterten Völkern anfallenden Arbeiten wiederum „von der Auswinterung bis zur Einwinterung“ im Film festgehalten werden. Im Unterschied zu 2014 werden dazu durchgehend zwei Kameras eingesetzt, die den Imker bei seinem Tun an den Völkern gleichzeitig aus der Ferne und aus der Nähe beobachten.

Sie können auf die Gestaltung dieser Filme Einfluss nehmen, indem Sie die Filme des Jahres 2014 kommentieren und beschreiben, was Ihrer Meinung nach fehlt, was Sie nicht verstanden haben, was genauer gezeigt werden müsste und was mit der von Ihnen als Anfänger oder Anfängerin gemachten Erfahrung nicht übereinstimmt. Ihre Kritik wird bei der Produktion der Kurzfilme in 2015 „Von der Auswinterung bis zur Einwinterung“ berücksichtigt.

Alle 17 Kurzfilme sind über die oben verlinkte YouTube Playlist anwählbar („Playlist“ Symbol in der Menüleiste anklicken). Die derzeit verfügbaren Filme sind am Vermerk „Online“ zu erkennen.

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11 Kommentare zu "Von der Auswinterung bis zur Einwinterung"

  1. Hallo Gerhard,

    etwas ist für mich Unverständlichkeit.
    Im Film „Sie leben noch“ wurden die Völkern über Absperrgitter bzw. Netz mit aufgesetzter Leerzarge eingewintert. Welchen Sinn hat es? Nach meiner Meinung wird doch das Volumen für den Wintersitz unnötig vergrößert!?

    Mein 10 Völker leben auch noch. Ich bin jetzt im fünften Lehrjahr, drei Jahre als Schüler von Dr. Gerhard Liebig. Bis jetzt hatte ich noch keine Verluste, im letzten Jahr sind erstmals zwei Völker geschwärmt. Ich hatte/habe wohl gute Lehrer!

    Liebe Grüße
    Wilhelm

    • Hi Gerhard

      Die Leerzarge ist gut zum Auffüttern / Nachfüttern und vermindert zudem die Schimmelbildung über den Winter. Zudem steht die 3. Zarge nicht Zuhause rum 😉

      Das Armierungsgitter stamm aus der Versuchsreihe von Dr. Liebig zum Oxcalsäure Verdampfen, wie dies zB in NL bereits zugelassen ist – hoffentlich auch bald mal in DE.

  2. Nachdem brut ablaeger hergestellt, muss mann erste schwarm zellen zerdrücken? (film 5)

    • Hi Hoca 01.09.2021

      -Bei der Schwarmdurchsicht wird auf ggf. vorhandene Weiselzellen geprüft. Eine bestiftete WZ zeigt aktive Schwarmlust an. Ist die K noch da so werden die WZ entfernt, da das Volk nicht schwärmen soll.
      -Die Ablegerkiste bekommt je eine Wabe mit jüngster Brut und aufsitzenden Bienen sowie eine Futterwabe. Wenn dort gerade eine WZ schon drauf ist (also aktive Schwarmlust im Wirtschaftsvolk) dann kann sie für den Ableger drauf bleiben. Aber alle übrigen WZ im Wirtschaftsvolk müssen gründlich in beiden BR entfernt werden. Aber Achtung – prüfe vorher das das Volk nicht bereits geschwärmt ist – sonst ist es anschließend hoffnungslos weisellos.

      lgr vom Sensei Tom

  3. Hallo, als Jungimker seit 2 Jahren suche ich das buch Einfach imkern von Dr. Gerhard Liebig/gebraucht oder neu-leider seit mehreren Monaten vergeblich.
    Wer kann mir helfen? Danke im Voraus

  4. Hallo Herr Haake,
    vergangene Woche habe ich das Manuskript der 4. Auflage von „Einfach imkern“ zur Druckerei gebracht. Wenn die Druckfahne vorliegt müssen beim Inhaltsverzeichnis und beim Stichwortverzeichnis die Seitenzahlen eingetragen werden. Danach geht das Werk in Druck. Sobald ich weiß, wann die Bücher ausgeliefert werden, werde ich das auf meiner Website kundtun.

  5. Franz Slamanig | 11. März 2020 um 22:45 | Antworten

    Wo und wie kann ich die angekündigten Videos vom Jahr 2015 ansehen ?
    Wurden diese gemacht ?
    Vielen Dank
    Franz Slamanig

  6. Liebe Mitstreiter,
    ich habe das mit der Erweiterung zur Saalweidenblüte so verstanden, das man bei starken Völkern einen 2. Brutraum versehen mit Waben oder Mittelwänden und einem Baurahmen auf den 1. Brutraum aufsetzt. Bei schwachen Völkern setzt man den Baurahmen in die 1. Brutzarge und über Absperrgitter wird ein Honigraum versehen mit Waben oder Mittelwänden aufgesetzt. Die Erweiterung mit einem 2. Brutraum findet hier nach unten und bei entsprechender Völkerentwicklung statt. Dieser 2. Brutraum ist dann versehen mit Waben oder Mittelwänden. Orientieren kann man sich mit dem Zeitpunkt der Erweiterung an der Kirschblüte.
    Ich habe eine Frage zu den für mich erforderlichen „Mittelwänden“. Warum Mittelwände verwendet werden sollten, bzw. Leerwaben, das leuchtet mir ein. Warum müssen die Mittelwände eine Prägung aufweisen? Wissen die Bienen nicht wie sie bauen müssen und brauchen darum Vorgabe und Anleitung? Ist es schädlich wenn die Wände einfach „glatt“ sind? Wozu muss die Prägung sein? Ich habe immer den Eindruck Bienen wissen was für Zellen sie wann im Jahr benötigen und wie und wo sie diese bauen. Ich komme im Handel gar nicht an „glatte“ Wachsplatten heran. Alle MW haben eine gegossene oder gewalzte Prägung, einige 5,4 und andere 5,1, sogar 4,9 und niedriger habe ich gefunden – „glatt“ keine einzige. Was habe ich nicht verstanden oder überlesen? Antwort wäre nett.
    Beste Grüße aus der Beethovenstadt.
    Wilko

    • Hi Wilko 01.09.2021

      Die Mittelwände mit Prägung zu Arbeiterinnen Größe werden gegeben mit dem Ziel die Varroa Falle mit dem Drohnenrahmen ausführen zu können. Die Bienen halten sich weitestgehend an die Vorlage – können aber davon abweichen, wenn sie dies wollen.
      In der Regel stellt sich dann in den Brutwaben nur wenig Drohnenbrut am unteren Rand und an den Seiten ein, dafür aber im Drohnenrahmen ganz vollständig mit Drohnenbrut – genau das war der Sinn/Ziel. Bio Falle Drohnenrahmen für Varroa Destruktor – lgr vom Sensei Tom

  7. Thorsten Westarp | 18. Februar 2021 um 10:56 | Antworten

    Hallo Herr Liebig, ich bin Jungimker im 3ten Jahr. Als Anregung …wenn alles nach Plan läuft funktioniert alles was ich von Ihnen und Pia gelernt habe wunderbar , aber was tue ich wenn es nicht nach plan läuft? zb.Im July/August letzten Jahres hatte ich so wenig Varroa laut Windelkontrolle das ich nicht mit Ameisensäure behandeln musste. Später dann im September war das Wetter ungünstig für die Behandlung mit dem Liebigdispensor(Ameisensäure ist nicht innerhalb von 3 Tagen verdunstet)…oder Verjüngung von Altvölkern…ich habe meine 2 Völker verjüngt indem ich wie Pia geschildert hat , das Altvolk vor den umgesetzten Ableger geschüttet habe und zur Sicherheit sogar mit vorgesetztem Absperrgitter um zu verhindern das die alte Königin wieder in den Stock wandern kann, doch die Bienen haben sich unter der Einlauf Hilfe als Traube gesammelt statt sich von der Königin zu trennen…solche Sonderfälle würde ich gerne auch in Videos sehen können um eine Lösung finden zu können…es läuft eben nicht immer alles nach Plan. Nur so als Anregung..

    • Hi Thorsten

      Solche Dinge werden immer in den meetings besprochen und wurden alle bereits behandelt:
      1- Wenn im September der Liebig Disp. nicht mehr geht, da zu kühl und nass gibt es noch MAQS oder doppelter Liebig Disp mit Grabkerze um die Verdunstung hin zu bekommen. Die bessere Variante ist eh TUB, da hier mit Oxcalsäure, wetterunabhängig gearbeitet wird. TUB kann auch Ende August noch durchgeführt werden mit dem Ziel auf Wiedervereinigung.

      2- Altvölker werden im Oktober verjüngt, indem man mit dem Ableger oben auf vereinigt.
      3- Beim Davorschütten ist bekannt , das die Altkönigin später gerne unter dem Boden hängt, daher besser vorher entnehmen.

      Im Forum https://www.lust-auf-eigenen-honig.de/ – kann man zudem alle Fragen anbringen und bekommt diese beantwortet. lgr vom Sensei Tom

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