Flugling

Flugling

wird durch Verstellen eines Volkes um ein paar Meter gebildet. Auf seinen alten Platz wird eine Beute aufgestellt, die mit einer Brutwabe (als Bannwabe), Futter- und Leerwaben (oder Mittelwänden) gefüllt wird und in die die eingeflogenen Bienen (=Flugbienen) einkehren. Die Sammelleistung des Muttervolkes sinkt mit dem Verlust der Flugbienen auf Null. Außerdem schränkt es seine Bruttätigkeit ein. Die Sammelmotivation des Fluglings leidet unter der Weisellosigkeit. Die Fluglingsbildung ist sowohl für die Schwarmvorbeugung als auch für die Schwarmverhinderung geeignet.

Gerhard Liebig

Ende 2011 ging Dr. Gerhard Liebig in den Ruhestand. Er war 37 Jahre lang an der Landesanstalt für Bienenkunde in Stuttgart-Hohenheim angestellt und hat dort in Langzeitprojekten die Populationsdynamik von bienenwirtschaftlich wichtigen Honigtauerzeugern auf Fichte und Tanne sowie die Entwicklung von Bienenvölkern und ihres Varroabefalls untersucht.

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