Winterzehrung

Winterzehrung

ist der Verbrauch von Winterfutter in der Zeit nach der Auffütterung (August/September) bis zur ersten Massentracht im Frühjahr (April/Mai). Die Zehrung eines Volkes hängt von seiner Stärke, seiner Brutaktivität und vom Witterungsverlauf ab. Je stärker das Volk, je mehr es brütet und je stärker es gegen niedrige Außentemperaturen heizen muss, desto höher ist die Winterzehrung. Sie kann bei 20 kg liegen. Das meiste Winterfutter wird dabei in der Regel im März/April verbraucht.

Gerhard Liebig

Ende 2011 ging Dr. Gerhard Liebig in den Ruhestand. Er war 37 Jahre lang an der Landesanstalt für Bienenkunde in Stuttgart-Hohenheim angestellt und hat dort in Langzeitprojekten die Populationsdynamik von bienenwirtschaftlich wichtigen Honigtauerzeugern auf Fichte und Tanne sowie die Entwicklung von Bienenvölkern und ihres Varroabefalls untersucht.

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