Es bleibt weiterhin frostig-kühl

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Der März beginnt so wie der Februar zu Ende gegangen ist: winterlich. Vorerst soll es weiterhin nachts frostig kalt bleiben und tagsüber das Thermometer nicht oder kaum über 10°C steigen. Die Pflanzenwelt steht still.

Die Weidenkätzchen glänzen seit vielen Tagen silbrig-weiß. Mehr nicht. An den Fluglöchern der Bienenvölker herrscht manchmal etwas Flugbetrieb, doch wurde und wird kein Pollen eingetragen. Das schlägt sich auch im Brutgeschehen nieder. Die Völker werden erst so richtig mit dem Brüten anfangen, wenn sie die Salweidenblüte nutzen können.

Die Völker saßen und sitzen auch tagsüber in der Wintertraube. So auch die am Lehrbienenzentrum Hohenstein aufgestellten Völker am vergangenen Sonntag, den 28. Februar. Siehe Video:

Wenn es wärmer wird, werden sie „auseinandergehen“ und erst drei Wochen später zu wachsen beginnen. Dann steht der April vor der Tür. Die entsprechende Monatsbetrachtung steht unter folgendem Link zum Download:

Über den Autor

Gerhard Liebig
Hier schreibt Dr. Gerhard Liebig. Er war 37 Jahre lang an der Landesanstalt für Bienenkunde in Stuttgart-Hohenheim angestellt und hat dort in Langzeitprojekten die Populationsdynamik von bienenwirtschaftlich wichtigen Honigtauerzeugern auf Fichte und Tanne sowie die Entwicklung von Bienenvölkern und ihres Varroabefalls untersucht.