Und schon wieder: Aufgepasst!

Varroamilbe auf Drohnenlarve.

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Es herrscht allgemeine Trachtflaute. Die Lindenblüte hat begonnen, es honigt aber (noch?) nicht. Ist es nicht warm genug? Auch im Wald ist (noch?) wenig los. [Außer  in Bayern. Dort (nur dort?) herrscht da und dort Lecanientracht.]

Bei den nach wie vor regelmäßig (alle 7 Tage) durchzuführenden Schwarmkontrollen ist auf die Futterversorgung der Wirtschaftsvölker achten. Ihre Bruträume sind sehr leicht geworden.

Kein Grund zur „Varroa-Panik“!

Die wöchentlich durchgeführten Schwarmkontrollen bieten Gelegenheit für Gemülldiagnosen zur Überprüfung des Varroabefalls.  Bisher liegt der natürliche Milben(ab)fall bei fast allen Völkern unter 1 Milbe/Tag. Auch in der regelmäßig ausgeschnittenen Drohnenbrut  waren bisher nur wenige Milben zu finden. Eine Varroabehandlung nach der Sommerhonigernte (wie in Form von „Teilen und behandeln“) kommt auch in 2016 früh genug!

Entwicklung und Futterversorgung der Jungvölker im Auge behalten! Die Jungvölker beginnen zu wachsen, sobald die erste Brut schlüpft. Dann werden sie stärker und dehnen auch ihr Brutnest aus. Deshalb brauchen sie Raum und Futter. Deshalb rechtzeitig erweitern (mit Mittelwänden oder ausgebauten hellen Waben) und nicht hungern lassen. Auch bei Tracht kann eine Fütterung der Jungvölker notwendig sein.

Über den Autor

Gerhard Liebig
Ende 2011 ging Dr. Gerhard Liebig in den Ruhestand. Er war 37 Jahre lang an der Landesanstalt für Bienenkunde in Stuttgart-Hohenheim angestellt und hat dort in Langzeitprojekten die Populationsdynamik von bienenwirtschaftlich wichtigen Honigtauerzeugern auf Fichte und Tanne sowie die Entwicklung von Bienenvölkern und ihres Varroabefalls untersucht.

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